Bildungswerk der LSV NRW

Pressemitteilung der LSV NRW: Das System muss etwas aufholen..

Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) begrüßt zwar die bereitgestellten Finanzierungsangebote durch das “Aktionsprogramm Aufholen”, bemängelt aber, dass diese nicht das grundsätzliche strukturelle Problem und die enorme Unterfinanzierung der Bildung lösen.

Um wenigstens die bereitgestellten Finanzmittel sinnvoll zu nutzen, fordert die LSV NRW, vor allem die Aufarbeitung der Pandemie mit Blick auf die seelische Gesundheit und die häusliche Isolation in den Förderprogrammen zu thematisieren. Lerninhalte sind dabei zunächst als zweitrangig zu betrachten.

Damit verbunden muss sich die Politik von ihrer Vorstellung verabschieden, die Inhalte in vollem Umfang nachholen zu können, da dies maßgeblich auf Kosten der seelischen Gesundheit von Schüler*innen geschieht. Zudem darf kein indirekter Zwang für die Teilnahme entstehen, indem die weitere schulische Laufbahn von diesen Angeboten abhängig ist.

Was machen eigentlich Schüler*innensprecher*innen?

Einmal im Jahr stehen in den meisten Schulen im Schüler*innenrat die Wahlen der Schüler*innensprecher*innen an. Vielleicht hast du dir schon einmal überlegt, dafür zu kandidieren und bist nicht ganz sicher, was auf dich zukommt. Dieser Artikel soll dir dabei helfen, zu überlegen, ob dieses Amt etwas für dich ist.

Die wichtigste Aufgabe ist bereits im Namen enthalten: Schüler*innensprecher*innen vertreten die Schüler*innen einer Schule. Sie leiten die Sitzungen von SV und Schüler*innenrat (kurz: SR) und vertreten die beschlossenen Positionen gegenüber Schulleitung, Kollegium und Eltern.

Organisiert euch! Teil 1: Bezirksschüler*innenvertretungen

In den kommenden Wochen möchten wir Euch verschiedene Möglichkeiten vorstellen Euch für eure eigenen Interessen und die Interessen eurer Mitschüler*innen einzusetzen. Los geht es mit einem Klassiker der schulischen Interessenvertretung: der Bezirksschüler*innenvertretung.

Vielleicht bist Du schon in der Schüler*innenvertretung an Deiner Schule aktiv und hast davon gehört, dass es so etwas wie eine Bezirksschüler*innenvertretung gibt. Oder Du möchtest schulpolitisch mehr durchsetzen, Dich dafür mit anderen Schüler*innenvertretungen zusammenschließen und eine BSV in Deiner Stadt gründen. Am Anfang Deiner Arbeit in der BSV hast Du vielleicht einige Fragen: Was macht eine BSV eigentlich und warum lohnt es sich, sich in einer BSV zu engagieren?

Wie findet man gute SV-Lehrer*innen?

Ihr seid bereits eine toll organisierte und hochmotivierte SV mit vielen Projektideen, aber irgendwie klappt die Kommunikation mit Schulleitung und Lehrer*innen nicht? Oder ihr wünscht euch Ansprechpartner*innen, die mithelfen, die SV auch nach Neuwahlen oder in Klausurphasen am Laufen zu halten? Dann solltet ihr überlegen, ob ihr (neue) SV-Lehrer*innen wählen wollt. Je nach Größe der Schule kann der Schüler*innenrat bis zu 3 SV-Lehrer*innen wählen (je 1 Lehrer*in pro angefangene 500 Schüler*innen). Dabei solltet ihr ein paar Dinge beachten, denn gute SV-Lehrer*innen können die Arbeit in der SV sehr bereichern und unterstützen. Genauso können aber schlechte SV-Lehrer*innen die Arbeit der SV behindern.

Tipps für die Planung und Durchführung des Schüler*innenrats

Der Schüler*innenrat, ist das höchste beschlussfassende Gremium der Schüler*innen an der Schule. Ein Gremium, ist eine Gruppe die zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe gebildet wird. Die Klassen- und Jahrgangssprecher*innen bilden den Schüler*innenrat. Die Aufgaben des Schüler*innenrats, ist für alle Fragen der SV zuständig, die über den Bereich der Klassen und Jahrgänge hinausgehen. Beispiel für so eine Frage ist, z.b. eine Klasse oder ein Jahrgang schlägt im Schüler*innenrat vor, die Pausenhalle zu verschönern. Wenn der Vorschlag vom Schüler*innenrat die zustimmung bekommt, beschäftigt sich die SV weiter mit dem Thema. Und versucht diesen Vorschlag umzusetzen.

Pressemitteilung der LSV NRW: Schulöffnungen – Prüfungen first, Bedenken second

Am 05.03. verkündete das MSB, dass noch vor den Osterferien alle Schüler*innen zeitweise in die Schule zurückkehren sollen. Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) fordert weiterhin, dass die Gesundheit aller bei jeder Entscheidung an erster Stelle stehen muss. Das erscheint bei der gänzlichen Öffnung der Schulen bereits vor den Osterferien allerdings fragwürdig. Dennoch stellt der Präsenzunterricht den besten Unterricht dar, deswegen müssen Expert*innen wie Epidemiolog*innen oder Virolog*innen abwägen, wann welche Öffnungen an Schule wie möglich sind.

Gastbeitrag: Keine Bundeswehr-Werbung an Schulen!

Alle paar Monate, besonders zum Ende des Schuljahrs, prangen sie wieder in Schaukästen und auf Plakatwänden: die Werbeplakate der Bundeswehr. Die Armee sucht dringend Nachwuchs. 22.000 Stellen sind unbesetzt bei der Armee, die ja eigentlich nur für die Verteidigung eingeführt wurde, inzwischen aber in immer neue Kriegseinsätze geschickt wird. Werbung findet nicht nur außerhalb der Schulen statt: Seit vielen Jahren suchen „Jugendoffiziere“ und „Karriereberater“ der Bundeswehr Schulen auf, um für die Armee Öffentlichkeitsarbeit zu machen und Nachwuchs zu gewinnen.

Gastbeitrag: »Schule·Klima·Wandel« – Schüler*innen gestalten Klimaschutz

Im Projekt ›Schule·Klima·Wandel‹ geben Schüler*innen und junge Menschen (unsere »Klima-Botschafter*innen«) zwischen 13 und 22 Jahren Klima-Workshops für Gleichaltrige an Schulen – in Nordrhein-Westfalen und bundesweit. Dabei steht das Miteinander-Lernen auf Augenhöhe im Fokus wie bei allen Projekten im SV-Bildungswerk. Gemeinsam setzen sich die teilnehmenden Schüler*innen mit Ursachen und Folgen von Klimawandel auseinander. So findet eine Sensibilisierung für umwelt- und gesellschaftspolitische Themen statt.

Pressemitteilung der LSV NRW: Kultusminister*innen schützen sich, aber nicht die Schüler*innen

Die Kultusminister*innenkonferenz trifft sich online, während die Schüler*innen NRWs weiterhin zur Schule gehen müssen. Dabei werden Schutzmaßnahmen nicht an das aktuelle Infektionsgeschehen angepasst, sondern abgebaut. Die LSV NRW fordert die Landesregierung und die KMK auf, den Infektionsschutz von Schüler*innen, Lehrer*innen und allen anderen an Schule Beteiligten endlich ernst zu nehmen.

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